Gertrud Teusen - Buchautorin und Textcoach
Jeder Dritte leidet unter einer Schilddrüsen-Fehlfunktion, doch nur die wenigsten Menschen kennen dieses kleine Organ mit der großen Wirkung wirklich. "Kleine Schilddrüse - große Wirkung - Alles über Hashimoto, Über- und Unterfunktion" schließt diese Bildungslücke. Jetzt im Buchhandel oder online-Versand für nur 7,99 €!


















Alle meine Bücher


Family affairs

Manchmal kommen Bücher zur rechten Zeit. Das Projekt "Wenn Kinder erwachsen werden" (erschienen bei Urania bei Herder) war genau ein solcher Glücksfall. Meine Kinder waren mittlerweile (fast) erwachsen und ich musste mich an den Gedanken gewöhnen, dass sie früher oder später ihr eigenes Leben führen würden. Genau zu diesem Zeitpunkt durfte ich mich ganz intensiv mit dem Loslassen und Gehenlassen auseinandersetzen.
Gut so, sage ich heute, denn ich war vorbereitet, als es dann schließlich so weit war. Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Ich weiß auch, dass meine Kinder immer meine Kinder bleiben, ganz gleich wie alt sie sind. Jetzt hoffe ich, dass auch andere Eltern von meinen Erfahrungen profitieren.



Oh, Baby

Das erfolgreichste Buch überhaupt war mein "Babybuch". Zuerst erschien es bei Bassermann und dann -mit erweitertem Inhalt- bei südwest. Das Buch wurde in russisch und in chinesisch übersetzt und verkaufte sich in mehreren Auflagen. Das "Babybuch" ist bislang auch mein persönlichstes Buch, denn die Geburt meiner Kinder lieferte den Stoff, die Themen und die Neugier, um über 300 informative Seiten zu füllen.
Zudem standen wunderbare Experten an meiner Seite: Dr. Joachim Schall, Dr. Bernd Simon und Jola Shiloni. Ich war also fachlich auf der besten Seite und kaum bei einem anderen Buch habe ich so viel gelernt. Es war schlussendlich auch die Basis dafür, dass ich in den folgenden Jahren zahlreiche Erziehungsratgeber und Medizinbücher veröffentlichen konnte. Ein Glücksfall, den ich einem engagierten Verlag zu verdanken habe.



Evergreen

Es gibt Themen, die sind einfach immer aktuell. Da muss man noch nicht einmal ein Wörtchen am Inhalt ändern, das Thema bleibt, wie es ist. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Erziehungsratgeber "Trotzalarm" (erschienen bei Urania bei Herder, 12,99 €). Seit vielen Jahren ist das Büchlein - immer mit neuem Cover - manchmal auch mit neuem Titel - im Handel. Ganz am Anfang hieß es einmal "Trotzalter", die aktuelle Ausgabe ist nun als "Trotzalarm" gelistet. Ich verspreche darin "Eine Ableitung zu mehr Gelassenheit" und ich denke, dass genau ist es, was gestresste Eltern suchen.
Der Schlüssel zu mehr Gelassenheit ist übrigens das Verständnis für die Lage des Kindes - und die habe ich wohl ziemlich treffend beschrieben. Denn wenn es gelingt, den Pippi Langstrumpfs und Michels von Lönneberga auch eine heitere Seite abzugewinnen, dann muss man den verzweifelten Rumpelstilzchen nicht böse sein. Schlussendlich ist doch die Trotzphase nichts anderes als ein Ringen um eigenständige Entscheidungen, so skurril die auch manchmal sein mögen.



Ja ist denn schon wieder Weihnachten?

Als mein Weihnachtsbuch vor über 25 Jahren in den Buchhandel kam, hatte die Vorweihnachtszeit gerade angefangen. Damals bestellte man noch nicht bei Amazon und es gab auch noch keine e-book. Man musste schon noch in die Buchhandlung gehen, um sich mit Büchern einzudecken.
Was es aber gab, waren "Lizenzen" und Buchclubs. Gibt es heute eigentlich noch Buchclubs? Ich weiß es nicht. Damals jedenfalls gab ein einige solcher "Vereine", in denen man sich kostengünstig Lesestoff ins Haus liefern lassen konnte.
Das Weihnachtsbuch wurde auch auf diesem Weg unter die Leute gebracht und ich bekam als Belegexemplare viele bunte Weihnachtsbücher mit unterschiedlichen Titelseiten - nur der Inhalt war immer gleich, nämlich der von meinem Weihnachtsbuch. Auch heute werden noch Lizenzen gehandelt und so kommt es, dass einerseits ein Buch im Verlag erscheint, der es beauftragt hat und einige Zeit darauf erscheint es noch in einem anderen Verlag: Neues Cover - gleicher Inhalt = Große Auflage. Ja auch so werden Bestseller gemacht.... Und das nicht nur zu Weihnachten.



Weihnachten international

Das Weihnachtsbuch war mein drittes Buch und zugleich eines, in dem ich fast alles erreicht habe, was man sich als Buchautorin so wünscht. Beispielsweise wurde es innerhalb des ersten Jahres gleich auch als fremdsprachige Lizenz ins Ausland verkauft. Mein Gott, war ich stolz.
Ausländische Lizenzen sind gut fürs Ego - allerdings nicht für den Geldbeutel. Eine Sache der Ehre zumindest dann, wenn man seinen Autorenvertrag nicht richtig liest. Darin sind natürlich ganz viele Eventualitäten aufgezählt, von denen man denkt: "Das trifft auf mich bzw. dieses Buch ja sowieso nicht zu." Im Fall des Weihnachtsbuches war das so. Es erschien in Niederländisch und in Französisch und die Belegexemplare (weil's halt auch die ersten waren) hüte ich bis heute wie meinen Augapfel.
Und immer zur Weihnachtszeit erinnere ich mich gern an die spannende Arbeit an diesem Buchprojekt.



Alle Jahre wieder...

Weihnachten! Vor 25 Jahren war's ein ganz besonderes Fest, denn da erschien das Buch "Basteln und Dekorieren für Advent und Weihnachten" (gemeinsam mit Cornelia Netolitzky, erschienen im Falken-Verlag). Der Auftrag kam im Januar und bis Mai mussten wir fertig sein.
Aber wie macht man ein Weihnachtsbuch im Frühling? Woher die Bäume und woher die Deko nehmen? Es war ein warmer Frühling und im Fotostudio (Fotos: Anna Peisl) machten wir uns kühle Gedanken, um nicht vollkommen aus dem Takt zu kommen. Es war schon eine besondere Herausforderung, die Kerzen am Baum nicht unter dem Studio-Licht schmelzen zu lassen.
Die Bäume lieferte eine Baumschule und einer davon landete schlussendlich in unserem Garten. Die Deko bestellten wir direkt bei den Herstellern. Und was die Schoko-Weihnachtsmänner anging, da kaufen wir noch schnell im Januar die letzten Reste aus den Supermärkten auf.
Unser Buch war ein Evergreen (schönes Wortspiel für Nadelgewächse), aber irgendwann war es "out", denn auch Weihnachten unterliegt dem Trend, zumindest auf dem Büchermarkt.



Der beste Freund des Menschen

Ich stelle mal die gewagte These auf, dass ein wahrer Hundefreund nicht ohne Hund kann. Ich jedenfalls konnte es nicht. Als ich das Buch "Mensch & Hund - ein starkes Team" von Yvonne Adler und Gudrun Braun betreute, lebte noch unser Waldo bei uns. Als das Buch fertig war, musste er gehen. Er starb kurz nachdem das Manuskript abgegeben war. Aber dieses eine Buch noch hat er "betreut" unter meinem Schreibtisch und mit wachsamen Augen. Die beiden Wiener Autorinnen haben mir mit ihrem wunderbaren Buch gezeigt, was ich in den letzten Jahren mit meinem "Hunde-Rentner" alles verpasst hatte. Aber wir waren auch ganz ohne Trainer damals schon ein starkes Team.
Vielleicht lag es daran, dass wir Waldo damals aus dem Tierheim holten als er schon neun Jahre alt war. Ausgemustert vom Bundesgrenzschutz hatte er eine ziemlich rigide Ausbildung hinter sich und er schien froh zu sein, den Dienst zu quittieren und nochmal Welpe sein zu dürfen. Er verbrachte noch fast vier Jahre bei uns. Als das Buch dann erschien, gab es wieder einen Altddeutschen Schäferhund in unserem Haus: Hugo vom Hirschberg.



MEHR zum LESEN

MEHR vom LEBEN! Wow, was für ein Versprechen! Aber was ist eigentlich dieses MEHR vom Leben? Glück, Geld, Gesundheit, private Zufriedenheit und beruflichen Erfolg? Viele Menschen hätten gerne MEHR, doch wie es genau aussehen sollte, das wissen sie nicht. Ja, und genau das ist das Problem. Denn leider gilt: Allem, dem Sie hinterher laufen, läuft vor Ihnen davon. Dieses Buch verrät Ihnen, wie Sie diese Gesetzmäßigkeit außer Kraft setzen können. Sie werden verstehen, was dazugehört, damit Sie künftig privat zufrieden und beruflich erfolgreich sein werden.
Im Leben eines Textcoach gibt es Sternstunden. Das sind Autoren, die nicht nur eine Idee, sondern auch noch einen Plan für die Umsetzung haben. Eric Adler ist ein solcher Autor. Er weiß immer genau, was er will und wie er es bekommt. Super! Es war eine Freude sein Buchprojekt MEHR vom LEBEN (erschienen bei südwest, erhältlich im Buchhandel) zu begleiten.



Lizenz zum Gassigehen

Manchmal werde ich gefragt, woher ich die Ideen zu all' den Büchern habe. Es gilt die alte Journalisten-Weisheit: Die Themen liegen auf der Straße, du musst sie nur aufgreifen. Das gilt natürlich in erster Linie für meine eigenen Bücher. Manchmal ist es aber auch so, dass Menschen zu mir kommen, wenn sie ein Buch schreiben wollen. Aber ab und an trifft man sie einfach so...
Unter anderen Umständen hätte ich wahrscheinlich Dr. Stefanie Sprauer niemals kennengelernt. Aber ich war gerade stolz Besitzerin eines Welpen und sie wurde mir von meinem Tierarzt empfohlen, weil sie Welpenspielstunden anbot. Dem Welpenspiel folgte Junghund-Kurs I und Junghundkurs II. Und weil mein Hugo nicht zu der unkomplizierten Sorte Junghund gehörte, kamen noch etliche Einzelstunden hinzu. Eine Investition, die sich lohnte und zwar in zweierlei Hinsicht: Hugo ist ein toller Hund und Stefanie Sprauer schrieb ein tolles Hunde-Buch. "Der Hundeführerschein - Lizenz zum Gassigehen" (erschienen bei Bassermann) erschien vor einem Jahr. Ein Must Have für alle Hundebesitzer und alle, die es noch werden wollen.
Immer einen Klick wert ist die Website der Autorin (www.tierarztpraxis-waumiau.de). Denn dort gibt es Hundetrainingsvideos zum Buch.
Oder auch gern genommen Hugos Homepage unter (www.lizenz-zum-gassigehen.de)



Einen alten Baum verpflanzt man nicht...

... sagt der Volksmund - aber ist es eine Alternative, wenn der Wald zum Baum zieht? "Da sein - nah sein" (erschienen bei Kreuz bei Herder) handelt genau davon. Meine Lektorin und ich wollten der Trilogie der Seniorenratgeber noch ein viertes Buch hinzufügen. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass viele ältere Menschen eben nicht zu den Kindern ziehen möchten, es aber andererseits auch nicht möglich ist, als Erwachsener mit Kind und Kegel zu den alten Eltern zu ziehen. "Da sein - nah sein" beschreibt eben diesen galaktischen Spagat. Das Buch gibt Vorschläge und entwirft Szenarien wie ein würdevolles Leben im Alter funktionieren kann, selbst wenn die nächsten Verwandten eben nicht vor Ort leben.
Einmal bekam ich zu diesem Thema höchst-offizielle Post von einer Behörde, genauer gesagt dem Auswärtigen Amt. Sie wollten eine Zusammenfassung des Buchinhalts für den Newsletter der Diplomanten, die im Ausland leben und eben nicht ihre gebrechlichen Eltern zu sich nachhause holen können. Ob ich damit auf so große Distanz jemanden helfen konnte, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls ist es ein Thema, das nicht aus der Mode kommt.



Bitter-Sweet

"Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man kriegt." Das ist mein Lieblingszitat und passt mindestens ebenso gut auf die Autoren, die ich im Laufe meines Coaching-Lebens, betreut habe. Aus einer solchen scheinbar zufälligen Begegnung, entstand das Buch "Wenn Kinder den Kontakt abbrechen" von Angelika Kindt (erschienen bei südwest). Eine dramatische Lebensgeschichte kombiniert mit einem fundierten Ratgeber.
Zu Beginn war in der Tat nicht abzusehen welch' hohen Wellen das Büchlein schlagen würde. Keine Talkshow, bei der die Autorin nicht zu Gast war, kaum ein Hörfunk-Format, das auf dieses Buch verzichten konnte. Ja, wenn Kinder den Kontakt abbrechen, war ein Dauerbrenner. Angesichts einer solchen Geschichte wird man demütig. Ein Highlight für mich: Eine Buch-Besprechung in der Zeitschrift "psychologie heute".



Unvergesslich

Jede Zusammenarbeit mit einem Autor ist einzigartig und unvergesslich. Geht es um meinen Klienten Markus Hofmann, so gilt das in doppelten Wortsinn. Markus Hofmann ist Gedächtnistrainer und wollte ein Buch über bzw. gegen Digitale Demenz schreiben. Kaum lag das erste Treatment auf dem Tisch, hatte bereits ein anderer Autor den Titel veröffentlicht. Pech!
Heute sage ich: "Glück im Unglück!" Denn mit "Denken Sie neu!" (erschienen bei südwest, erhältlich im Buchhandel) veröffentlichte Markus Hofmann schließlich keine Problemabhandlung, sondern eine Lösungsmöglichkeit. Er eröffnet Horizonte, wie man eben trotz digitalem Überfluss, seine Gehirnleistung optimieren kann.
Ein sehr spannendes Projekt und ein nachhaltiges noch dazu: Noch heute kenne ich die Sieben Weltwunder und alle Bundespräsidenten, kann thailändische zählen und problemlos eine Arztpraxis am Morgen startklar machen. Schon eine Veranstaltung (für Arzthelferinnen) genügte, um all' das Wissen in meinem Hirn zu verankern. Den Schlüssel für ein gutes Gedächtnis gibt übrigens auch noch in anderer Form - ein digitales Lernprogramm mit Workbook und Audio-Unterstützung (www.einfach-unvergesslich.de) ist ein unvergessliches Geschenk.



Ganz großes Theater

Kommt ein Buch auf den Markt, so wird es (manchmal) auf ganz großer Bühne vorgestellt. Mir ist das eigentlich nur einmal passiert und zwar bei dem Buch "Schauspielerinnen - Wie wir wurden, was wir sind" (erschienen bei südwest), das ich gemeinsam mit der Schauspielerin Elisabeth Lanz herausgegeben habe. Eine tolle Location (Literaturhaus in München) und viel Prominenz machten das Ganze zu einem unvergesslichen Spektakel. In diesem Buch habe ich zehn Schauspielerinnen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichem Background zu ihrem Werdegang befragt.
Ein aufregendes Projekt mit aufregenden Frauen: Das "Küken" (verzeih' mir Sina) war damals Sina Tkotsch mit gerade mal 18 Jahren. Heute ist sie schon längst Profi, aber damals stand sie noch ganz am Anfang. Die Seniorin Gisela Trowe war zur Zeit des Interviews schon weit über 80 und konnte die weite Reise nach München nicht mehr bewältigen. Sie verstarb kurz darauf.
Aber (fast) alle anderen kamen und gaben Elisabeth Lanz und mir die Ehre: Ursela Monn, Aglaia Szyszkowitz, Manon Straché, Eleonore Weisgerber, Natalie Spinell und Rita Russek. Das tolle Buch mit fantastischen Fotos von Christian Weiß. Noch heute bin ich Silke Kirsch für Umsetzung dieses wunderbare Buchprojekt dankbar.



Einge-BILD-et!

Ein Buch verkauft sich nicht von allein. Dazu gehören immer auch ein gutes Marketing und eine engagierte Pressearbeit. Denn: Wenn niemand weiß, dass ein neues Buch auf den Markt kommt, dann kauft es ja auch keiner. Zum Autorenjob gehört es deshalb, Interviews zu geben oder in Talkshows Rede und Antwort zu stehen. Die Königsklasse ist es allerdings, mit dem Buch und/oder dem Thema auf die Titelseite der BILD-Zeitung zu kommen.
Im September 2009 bekam ich mit meinem Buch bzw. dem Thema "Der Job nach dem Job" (erschienen bei Kreuz im Herder Verlag) gleich zwei Tage hintereinander auf die Titelseite. Darauf darf ich mit etwas einbilden. Überhaupt sind meine Seniorenratgeber ("Da sein Nah sein", "Jetzt wird Mama wirklich alt" und "Höchste Zeit darüber zu sprechen") die Dauerbrenner, die mir immer wieder Radio-und TV-Auftritte beschert haben.



Lass' uns reden...

Kommunikationswissenschaften war, neben Psychologie und Politik, mein Hauptfach an der Uni. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich in meinem Autorenleben immer wieder mit diesem Thema beschäftigt habe. Allerdings auf höchst unterschiedliche Art und Weise.
No. 1 "Pränatale Kommunikation": Zu diesem Buchprojekt kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Eine Agentur spannte mich und die Hebamme Iris Goze-Hänel zusammen, um ein Buch über die Kommunikation der werdenden Eltern mit ihrem Ungeborenen zu schreiben. Die deutschsprachige Ausgabe ist schon längst vergriffen, aber als Lizenz in allen möglichen Sprachen verkauft sich das Buch immer noch gut.
No. 2 "Höchste Zeit darüber zu sprechen": Der Titel aus meiner "Seniorenreihe" (erschienen beim Kreuz-Verlag bei Herder) hat unheimlich viel Spaß gemacht. Es werden die dringendsten Kommunikationsprobleme zwischen den Generationen aufgegriffen und ehrlich behandelt. Einen Reprint unter dem gleichen Titel gibt es mittlerweile bei Weltbild.
No. 3 "Bettgeflüster": Die besten Kommunikationstipps für Paare ist ein Buch von Andrea Bräu. Die Paar- und Sexualtherapeutin (www.beziehungspraxis.de) war eine meiner Textcoaching Klienten. Sie sagt: "Reden Sie! Denn wenn Sie nicht über Sex reden, werden Sie bald auch keinen mehr haben." Das Buch bringt diese schlichte Erkenntnis humorvoll und mit vielen Anregungen auf den Punkt. Na denn: Let's talk about sex!" Unbedingt lesenswert... nicht nur für Frauen!



Ganz schön heiß!

Wenn ich als Textcoach mit anderen Autoren arbeite, dann tauche ich jedes Mal in eine völlig neue und oftmals für mich unbekannte Welt ein. Ein Beispiel war die Zusammenarbeit mit Annette Meisl. Sie hatte selbst schon 1.000 Seiten geschrieben, die aber NIEMALS in gängiges Buchformat gepasst hätten. Es galt zu sortieren und zu strukturieren... und zu kürzen. Auch die Einordnung in ein Buch-Genre war nicht ganz einfach. Am Ende der monatelangen engen Zusammenarbeit stand das autobiographische Sachbuch "Fünf Männer für mich! Ein SEXperiment".
Dieses Buch spaltete die Leserschaft - von totaler Begeisterung und bigottem Naserümpfen war alles dabei. Die erste Auflage war schnell vergriffen und es wurde nachgedruckt. Der Titel war ein Knaller, Furore vorprogrammiert: Fünf Männer für mich... das eröffnet doch Assoziationen. Einen Mann für den Haushalt, einen für den Garten, einen fürs Theater, einen für die Kohle und einen fürs Bett, ein Gedanke, der wohl jeder Frau irgendwie gefällt. Nun, Annettes Definition war etwas anders und entführt die Leserinnen in eine - zumeist- unbekannte Welt.
Auch wenn das Buch schon wieder vergriffen und nur noch über die Autorin (www.fuenf-maenner-fuer-mich.de) zu beziehen ist, möchte ich es jeder Frau ans Herz legen. Und wer dann noch Lust auf Mehr hat: Annette schreibt wieder, diesmal einen Roman.



Buchmesse

Zum Highlight des Jahres für Verlage und Autoren gehört die Frankfurter Buchmesse, die gerade beginnt. Ein Buch zu genau diesem Termin herauszubringen, gehört zu einem besonderen Privileg. Um ehrlich zu sein: Das ist es nicht! Klar ist das Gefühl toll, genau dann zu veröffentlichen. Allerdings gehen kaum zu einem anderen Veröffentlichungstermin so viele Neuerscheinungen schlicht und einfach unter. Weil's so viele sind, weil die Wahl auch die Qual macht.
Mein Buch "Erkältet -Schluss mit Husten, Schnupfen und Co." ist in diesem Jahr dabei. Ein Hingucker auf alle Fälle - und hoffentlich auch ein Verkaufserfolg. Ich weiß jedenfalls, wer's nach der Messe garantiert braucht: Die Verlagskollegen... den nach der Messe kommt die Erkältung.



"Schreien nützt nichts"...

... das ist der Titel eines ganz besonderen Buchprojekts. Die Autorin Helene Jarmer kommt aus Österreich und ist Politikerin. Für mich persönlich war dieses Buch eine große Herausforderung, denn Helene erzählt darin ihre sehr ungewöhnliche Geschichte: Als Tochter gehörloser Künstlereltern wird sie in Wien geboren und verliert dann selbst im Alter von zwei Jahren bei einem Autounfall ihr Hörvermögen.
Siebenmal trafen wir uns -gemeinsam mit einer Gebärdensprachen-Dolmetscherin- in Wien. Es war eine sehr intensive Zusammenarbeit, in der ich sehr viel gelernt habe. Nein, die Gebärdensprache gehörte nicht dazu. Allerdings so manche Lektion in Sachen Selbstbestimmung, Toleranz und ein barrierefreies Miteinander.
Immer wieder musste ich mich disziplinieren, meine Fragen an Helene und nicht an die Dolmetscherin zu richten. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, dass ich lauter sprach als eigentlich notwendig. Ja, schreien nützt nichts.
Als kleines Privileg habe ich mir bei der Zusammenarbeit einen Gebärdensprachen-Namen erarbeitet: Die Handbewegung, die man macht, wenn man mit den Löffel in der Kaffeetasse rührt.



Meine Bücher sind "Kult"

Mit einer Wassermelone fing alles an. "Wer ist denn die da?", fragt der gut-aussehende Tanzlehrer Johnny, als er die 17-jährige Baby alias Frances Houseman zum ersten Mal sieht. "Ich habe eine Wassermelone getragen", stottert sie mit der Zutat für eine Bowle in den Händen... Romantische Liebe auf den ersten Blick sieht irgendwie anders aus- und doch steht diese Szene aus dem Kult-Film "Dirty Dancing" am Anfang einer der größten Lovestorys der Filmgeschichte. 96 Wochen lang war der Soundtrack zum Film Nummer 1 in den Charts - gerade lange genug, um aus dem Film und der Musik ein Tanzbuch zu machen.
Ja, wirklich: 1988 gab es noch Tanzbücher!
Drei Wochen großes Kino im Fotostudio und hinter der Kamera Anna Peisl (www.annape.de).
Für mich eine ganz besonders intensive Zeit und eine wertvolle Erinnerung, schließlich war "Dirty Dancing - Step by Step leicht gemacht" mein ersten Buch!
Unvergesslich! Auch deshalb, weil wir "Mut zur Lücke" bewiesen haben. Bei der Umsetzung der berühmten Hebefigur im Wasser haben wir nämlich nicht getrickst, sondern gezeigt, wie es geht: Drei Männer braucht die Frau!



Geschichte schreiben

"Mensch, Manon - scheib' doch mal ein Buch!"
Hallo? Gibt es eigentlich irgendjemanden in diesem Lande, der noch kein Buch geschrieben hat? Ich war weder weniger als einen Monat mit Boris Becker zusammen, noch habe ich Dieter Bohlen den Haushalt geführt. Auch Ratgeber wie "Alt sein leicht gemacht - eine kleine Lebenshilfe für die Frau ab 36" oder "Männer und andere Trockengebiete" sind nicht unbedingt mein Thema.
"Schreib von dir! Betrachte dich als Zeitzeugin der deutsch-deutschen Geschichte!"
Danke. Das klingt als hätte ich den Untergang der Titanic überlebt. Obwohl... der Vergleich gefällt mir, nur dass beim Untergang der DDR keine Kapelle gespielt hat. Das kam erst nach dem 3. Oktober 1990. Dann aber dafür um so doller. Okay, dann versuch' ich mal MEINE GESCHICHTE DER GESCHICHTE zu erzählen...
Und genau das hat Manon Straché getan. Heraus kam das wunderbare Buch "Leise jedoch kann ich nicht"- immer noch eines meiner absoluten Lieblingsbücher und die erste Biographie, die ich als Coach begleiten durfte. Leider ist das Buch zum 25. Tag der Deutschen Einheit ausverkauft, aber es gibt noch ein paar Restexemplare beispielsweise hier.